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Nachsechseläuten 2018

Z’Basel an mym Rhy, jo dert mecht i sy…
…aber nur für einen Tag.

Dieses Jahr war Basel Stadt der Gast-Halbkanton am Zürcher Sechseläuten, und so reisten die Stadtzünfter anlässlich des Nachsechseläutens zusammen mit dem Zunftspiel ins Land der Läckerli, Drummeli und Pfyfferli. 

Da uns der Böögg nur einen mässig bis schlechten Sommer in Aussicht stellte, zogen wir vorsorglich einen prächtigen Frühlingstag ein. Auf dem Programm stand der Besuch der Schweizerischen Rheinhäfen.

Bevor es auf die dreiteilige Gruppenführung ging, erhielten die Rapporteure des Sechseläutens Gelegenheit, dem Zunftmeister und seinen Stubenhockern über den Auszug zu berichten. Philip Bornhauser, Hans Hess und Vital Schwander riefen die hochqualitativen Pointen der Sprecher nochmals in Erinnerung.

Während die einen beim Hafenbecken 2 auf den Hafenkran stiegen und aus schwindelerregender Höhe aufs Containerlager blickten, wurde einer zweiten Gruppe in der Ausstellung der Verkehrsdrehscheibe Schweiz die Bedeutung der Rheinschifffahrt zu den Weltmeeren veranschaulicht. Man versicherte uns, dass mit dem Ausbau des Hafenbeckens 3 die Schweizer Landesversorgung sichergestellt werden könne. Die dritte Gruppe wurde zum Recycling-Umschlagplatz geführt, wo sich die angereisten Zürcher beim Anblick des grünen Glases vielmehr nach der Riesbächler Zunftstube als nach diesem Leergut sehnten.

Nach dem wohlverdienten Apero inkl. Platzkonzert führte unser Weg in die Hafenkneipe namens Schiff, wo sich normalerweise die Frachtschiffer stärken und sich auf ihre nächste Fracht vorbereiten. Nach dem Mittagessen erfolgte der Rapport der Stubenhocker. Poetisch gekonnt und bühnenreif berichtete Rolf Gassmann von den zünftigen Besuchern auf unserer Stube. 

Gestärkt und entschlossen brachen wir zu unserem Eroberungsmarsch durch die Basler Innenstadt auf. Angeführt vom Zunftspiel marschierten 138 Zürcher vom Kunstmuseum her über den Münsterplatz, querten den Rhein über die Mittlere Brücke, folgten dem Rheinufer aufwärts bis zum Wettsteinplatz und erklärten ihre Mission mit der Einnahme der Wettsteinbrücke als geglückt und abgeschlossen. So spontan wie wir erschienen waren, verschwanden wir in unseren 3 Cars auch wieder und kehrten erschöpft, aber zufrieden zurück in unsere schöne Stadt Zürich.

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